Frisch gekocht. Frisch gekühlt.

Besuch bei Kräutergärtnerei

Hier finden Sie die Textalternative zum Video "Besuch bei Kräutergärtnerei":

Das Video

Das Video "Besuch bei Kräutergärtnerei von Chef Menü" ist auf unserer Website, sowie auf YouTube unter diesem Link erreichbar.

Textalternative

[Glashaus im Hintergrund - Chef Menü in der Kräutergärtnerei]
[Friedrich Poppenberger ist in seinem Glashaus zu sehen und erzählt über die Geschichte seiner Gärtnerei und die Zusammenarbeit mit Chef Menü]

Ich habe vor 40 Jahren den Betrieb von meinen Eltern übernommen.
Anfangs waren wir wie jede Gärtnerei: Fruchtgemüse, Salate, Radieschen.
Und das hat dann langsam begonnen mit Schnittlauch.
Schnittlauch, dann Petersilie, Dille, und so ist es weitergegengen.
Und in den letzten 15 Jahren produziere ich eigentlich nur mehr Kräuter.

[Insert: Wie kann man sich den Tagesablauf eines Kräutergärtners vorstellen?]
Typischer Tagesablauf ist so: halb 6 mache ich einen Betriebsrundgang.
6 Uhr ist meistens Arbeitsbeginn.
Meistens die erste Arbeit ist die Kräuter schneiden.
Weil das geht meistens nur in den ersten 2 Stunden des Tages.
Dass sie frisch sind.
Dann werden sie gekühlt.
Und nach 2-3 Stunden werden sie dann verarbeitet.
Geschnitten wird alles per Hand. Jeder einzige Stamm wird mit der Schere abgeschnitten.
Und die Verarbeitung funktioniert dann wieder so:
Es wird wieder zugeschnitten, kontrolliert dass es in die Tasse passt und gewogen.
Ettikettiert und so schnell wie möglich auf unsere Verkaufsgenossenschaft gebracht.
Dort werden sie weiter gekühlt oder kommisioniert, verladen und kommen zu Chef Menü.
Chef Menü war ziemlich der erste Kunde von mir und Chef Menü ist praktisch die Nummer 1.

[Insert: Welche Möglichkeiten gibt es, um Kräuter zu verarbeiten?]
Die verholzten Sachen, wie zum Beispiel Rosmarin, kann man als Dekoration - nicht nur der gute Geschmack sondern als Dekoration nehmen.
Und die sonst und normal fein hacken und darüber streuen, meistens nicht zu lange mitkochen oder überhaupt nicht mitkommen.
Das kommt wieder auf die verschiedenen Kräuterarten an.
Der Sinn ist nicht sie länger zu verwenden. Darum sind sie ja Schnittkrätuer.
Wenn man Kräuter länger verwenden möchte muss man sich Töpfe kaufen oder so.
Normalerweise so schnell wie möglich verarbeiten.
Einfrieren ist meiner Meinung nach nicht gut.
Es gibt genug - man kann sie kaufen eingefroren. Sie verlieren die ätherischen Öle und das ist geschmacklich sicher nicht so gut.
Und manche sagen, sie sind ja sehr dekorativ.
Zum Beispiel Rosmarin. Es schaut ja wunderbar aus, wenn man sogar die Kräuter sieht.
Kräuter bringen irgendwie ein Glücksgefühl, sagt man.